Unschärfen verstehen, Erkenntnisse gewinnen
Alte Karten tragen Projektionen, Generalisierungen und zeichnerische Kompromisse. Wer sie falsch als exakte Vermessung liest, irrt. Doch wer Maßstab, Zielpublikum und Entstehungssituation reflektiert, trennt Signal von Rauschen. Verzerrungen werden erklärbar, Besonderheiten interpretierbar, Fehlerquellen transparent. In GIS-Workflows hilft dieser Realismus, Puffer, Toleranzen und Validierungen sinnvoll zu wählen. So entstehen Analysen, die Unsicherheiten sichtbar machen, statt sie zu verstecken, und dennoch verlässliche, nachvollziehbare Antworten liefern.